Über den Autor

Dmitrij Rishikow ist in der Stadt Leningrad 1976 geboren. Die Kindheit des Malers ist in einem großen Industriezentrum des Westsibiriens (Stadt Kemerowo) und in der Weißrussischen SSR (Stadt Mogiljow) vergangen. Seit 1984 wohnt Dmitrij Rishikow in Peterhof. Er wurde in der Mittelkunstschule Nr. 7 bei Mark Tumin (Schüler von Grigorij Dlugatsch, der die Ermitagenmalerschule gegründet hat) ausgebildet. 1991 bis 1994 besuchte er die Restaurierungsabteilung des Sankt Petersburger Kunst- und Restaurierungslyzeums. 2004 findet die Absolvierung des Lehrstuhls für Chemische Technologien und Design von Textilien des Sankt Petersburger Universität für Technologie und Design statt. Nach der Diplomerwerbung arbeitet Dmitrij als Maler in Animationsstudien von Sankt Petersburg. Seit 2006 ist Dmitrij freischaffender Künstler.

In dieser Frühetappe seines Schaffens ist in seinen Werken der Einfluss der Meister des Impressionismus Cézanne, Matisse, van Gogh nachvollziehbar. Der Maler widmet viel Zeit dem skrupulösen Studium der Kulturerbe der russischen und europäischen Avantgarde (Filonow, Kandinskij, Klee, Buffer, Max Ernst, Otto Dix).

Die Vielfalt der Interessen ist in der Malerei ein gewisser Schmelzkessel, in dem sich der individuelle Stil des Malers synthetisiert. Der Hauptakzent wird darauf gemacht, dass in die intensive Licht- und Farbenvibration, die nicht selten mit lokal gefärbten Flächen kontrastiert, die Summe der technischen Lösungen eingeschaltet wird, die den Effekt der mühseligen «Gemachtheit» in der Symbiose mit einer «metaphysischen Abgeschiedenheit» der Gestalten ausspielt.

Später wendet sich Rishikow an das Schaffen der Haptvertreter der Wiener Schule des fantastischen Realismus. Arik Brauer und Rudolf Hausner sind Schlüsselfiguren und ein Anhaltspunkt in der Gestaltenvisualisierung und in der Herausbildung der darstellenden Sprache des Malers.

Damit verschiebt sich der Akzent im Schaffen in die Sphäre der fantastischen Kunst, dabei werden aber wichtige Aspekte der malerischen Verfahren und der Technik der Fakturabildung aus dem Instrumentarium der Meister der russischen Avantgarde beigebracht, die eine Synthese der unikalen und erkennbaren Stilistik des Malers initiieren.

Seit 2010 ist Dmitrij Rishikow Mitglied des Schöpferischen Künstlerverbandes Russlands (IFA). Er ist Teilnehmer von internationalen und regionalen Ausstellungen.

2011 ist Dmitrij Rishikow mit der goldenen Medaile der Internationalen Ausstellung der bildenden Kunst «Spring in Full Colour» in New York in der Nomination «Surrealismus» ausgezeichnet. Er ist Preisträger des Siebten Internationalen Künstlerwettbewerbs «Art-Stadt». Seine Werke befinden sich in privaten Sammlungen in Russland, Europa und USA, in Fonds der Freien Russischen Modernen Kunst und Fonds des Malers Michail Schemjakin. 2012 hat er den ersten Platz in der VI. Internationalen Wettbewerbsausstellung der modernen Kunst «St. PETERSBURG ART WEEK» belegt. 2012 ist er von der Parlamentassoziation des Nordwestens Russlands und dem Ständigen Ausschuß für Ökologie in den Bestand der Expertenjury für interregionales Grafikpreiwettbewerb, das dem Internationalen Tag des Umweltschutzes (Tag des Ökologen) gewidmet ist, aufgenommen.